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Bayreuther Festspiele — das weltberühmte Klassik-Event

Die Bayreuther Festspiele werden auch Richard-Wagner-Festspiele genannt. Als der deutsche Komponist die Festspiel-Idee entwickelte, war die Stadt Bayreuth eigentlich nicht die erste Wahl. Seine Partitur Ring des Nibelungen war König Ludwig gewidmet, der mit einer finanziellen Spende das Festspielunternehmen rettete, sodass das Festspielhaus 1875 fertiggestellt werden konnte. Im August 1876 wurden dann die ersten Bayreuther Festspiele aufgeführt. Nicht immer waren später die Festspiele so gut besucht wie heute. Etwa seit 1951, seitdem die Enkel des berühmten Komponisten an der Spitze stehen, finden die Festspiele jährlich statt. Obendrein ist bei den jährlichen Eröffnungen der Festspiele jede Menge Prominenz zu finden.

Ein Musiktempel, kreiert für einen einzigen Komponisten

Für einen einzigen Komponisten und um sein Werk aufzuführen, wurde das Bayreuther Festspielhaus mithilfe von König Ludwig errichtet. Heutzutage kommen Menschen aus der ganzen Welt zu diesem Event, seit 1876 erstmals der Ring des Nibelungen aufgeführt wurde.

Richard Wagner plante das Festspielhaus welches im Urzustand häufig als Scheune bezeichnet wurde. Der versenkte Orchestergraben diente dazu, die Erzeugung der Musik unsichtbar zu machen und das Publikum nicht abzulenken. Ebenso unsichtbar wie Dirigent und Musiker ist heute die Fernsehtechnik. Das ganze Haus fungiert als Klangkörper. Im Bayreuther Festspielhaus ist nahezu alles auf das Bühnengeschehen ausgelegt.

Das spannendste Musiktheater-Festival der Welt

Das Bayreuther Festspielhaus punktet mit einem atemberaubenden Klangerlebnis. Im Zuschauerraum, sagt man, soll sich die Musik entfalten wie in keinem anderen Festspielhaus der Welt. Denn dieser ist mit Holz verkleidet. Der Zuschauerraum besitzt keine Logen, was sich außerdem positiv auf das Klangerlebnis auswirkt. Zudem sind die Sitze nicht gepolstert, weil das zu viel Klang schlucken würden. Das bedeutet harte Sitze und als Ausgleich ein einzigartiges, ganz besonderes und ungewöhnliches Musikerlebnis.

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